DIE SOFTWARE ARMIN

Availability, Reliability, Maintainability INtelligence
– ermöglicht ein Product Lifecycle Management mit Schwerpunkt Obsoleszenz Management nach IEC 62402.

Es können Systeme sowie auch Subsysteme und deren Komponenten von Betreibern, Herstellern und Lieferanten analysiert und überwacht werden. Für die Kennzeichnungssystematik und Zuweisung wird z.B. die DIN EN 15380-2 „Kennzeichnungssystematik für Schienenfahrzeuge“ verwendet. Andere Industriezweige können mit genormten Strukturbäumen arbeiten, oder wir erstellen Ihnen einen individuellen technischen Aufbruch Ihrer Systeme.

Mit der Software kann die Kommunikation und der Datenaustausch entlang der gesamten Lieferkette enorm vereinfacht und genormt etabliert werden. Zusätzlich können Sie Ihre Daten individuell nach Kunden, Projekten, Anlagen oder Flotten etc. gruppieren und analysieren. Zusätzlich besitzen alle Daten eine Eigentümerschaft (Rollenverwaltung), welche es Ihnen ermöglicht, verschiedene Benutzerrollen zu definieren, um gesonderten Zugriff zu Ihren Daten zu ermöglichen.

Entstehung

Ursprünglich wurde der Vorgänger der Obsoleszenzsoftware ARMIN in Excel programmiert, als einfach anzuwendende Tabellenkalkulation mit Pivotauswertung. Doch die Komplexität nahm stetig zu, so dass nur eine Datenbank mit speziell programmierter Oberfläche die notwendige Komplexität abbilden konnte.

Bewährte Prozesse aus der Luftfahrt wurden an die speziellen Bedürfnisse von Schienenfahrzeugen angepasst. Anforderungen von Verkehrsunternehmen können ebenfalls befriedigt werden, wie die speziellen Bedürfnisse von Lieferanten und Herstellern.

Die neueste Version von ARMIN bietet nun auch Industrie unabhängige Anwendungen und kann somit von jedem Unternehmen eingesetzt werden, welches ein Obsoleszenz- und Abkündigungsmanagement etablieren möchte.

Umsetzung

Für die Umsetzung benötigten wir spezielle Programmierer, die sowohl neueste Datenbankmodelle nutzen konnten, wie auch die spezielle und komplexe Thematik verstehen und umsetzen konnten. Dazu bedienten wir uns des Know Hows spezieller Spezialisten, die zuvor Projekte für künstliche Intelligenz, dynamische Datenbankabfragen  und Konfigurationsmanagement Software geschrieben hatten. Mit dieser speziellen Kombination der einzelnen Kompetenzen, gelang uns der Spagat, welcher zur Umsetzung von ARMIN nötig war.

Anwendung

Die Software ARMIN überzeugt durch eine einfach und intuitiv zu bedienende Oberfläche. Hauptsächlich durch Tabellen unterstützt, mit Filter- und Suchfunktionen ausgestattet, ist die Bedienung durch den Anwender möglich. Ein klar strukturierter Prozess führt den Anwender durch die einzelnen Bedienungselemente der Software.

Architektur

ARMIN ist eine browsergestützte Anwendung. Die Datenbank kann entweder auf einem internen Server des Kunden installiert werden, oder auf einem Webserver eines externen Anbieters. Wir haben die Architektur bewusst offen gestaltet, so dass ARMIN sich jederzeit an die IT Anforderungen des jeweiligen Kunden anpassen kann.

  • Webserver (Wakanda)
  • Objektorientiert (NoSQL)
  • Https Verbindung möglich
  • Keine lokale Installation, Applikation läuft im Webbrowser
  • Programmiert in JavaScript
  • Windows oder Linux Server möglich
  • Einfachster Datenimport via CSV*
  • Schnittstellen je nach Kundenanforderung

Komfort

Eine integrierte Benutzerverwaltung mit speziell zugewiesenen Rollen, ermöglicht eine unternehmensweite Anbindung. Spezielle rollentypische Konfigurationen ermöglichen ein fokussiertes Arbeiten in den jeweiligen Bereichen der Software.

ARMIN bietet ein effizientes Erfassen von EVENTS, d.h. Obsoleszenz-Events (z.B. Abkündigungen und Insolvenzen) oder technische Events (z.B. Ausfälle und Unfälle) können mit der integrierten Kennzeichnungssystematiken direkt an entsprechender Stelle zugewiesen werden. Diese Ansicht kann auch durch die Sicht eines OEMs problemlos getauscht werden. So stehen für einen OEM vorrangig Kunden bzw. Projekte auf der obersten Ebene, gefolgt von Systemen oder ganzen Kombinationen.

Somit kann die Ansicht innerhalb der Software schnell und effektiv an jeden Kunden angepasst werden. Die Kennzeichnungssystematik bleibt bestehen. Hinzu kommt die Möglichkeit, die Kennzeichnungssystematik durch Warengruppen zu erweitern, so kann einmal die technische Sicht parallel zur betrieblichen Sicht z.B. für einen Einkäufer in ARMIN abgebildet werden.

Eine weitere wichtige Eigenschaft von ARMIN ist die Möglichkeit, Strategien zu definieren, d.h. Inhalte beschreiben, Tasks zeitlich festzulegen und zu budgetieren. So bietet ARMIN die Möglichkeit eines kontrollierten und geplanten Lifecycle Managements (LCM) abzubilden, welches mit der Erfassung und Auswertung ungeplanten EVENTS kombiniert werden kann.

ARMIN ermöglicht das automatische Monitoring aller eingegebenen Informationen. Erstmalig können neben der reinen Stücklistenüberwachung auch sogenannte Peripherie- Stücklisten überwacht werden. Also all das, was zum Betreiben, Warten, Instandsetzen, Reparieren bzw. Produzieren (z.B. spezielle Software, Mess- und Prüfmittel oder Spezialwerkzeuge) benötigt wird. Hinzu kommt die Systemfunktionalität, d.h. unabhängig des zugewiesenen DIN Code oder Warengruppe, kann ein Verantwortlicher, seine ihm zugewiesenen Systeme, individuell konfigurieren und überwachen. Elektronische Komponenten können mit Hilfe externer Datenbankanbieter ebenfalls überwacht werden.

Mit den zur Verfügung stehenden Daten kann ARMIN analysieren, wann Systeme bzw. Materialien drohen obsolet zu werden bzw. auszufallen und mit welchen Auswirkungen auf System- und Subsystemebene zu rechnen ist.

Dies bildet die Möglichkeit gemeinsame und eindeutige KPIs zu definieren und für notwendige Service Level Agreements (SLA) auszuweisen. Diese Daten und Veränderungen über den Produktlebenszyklus können in individuell konfigurierbare Reports regelmäßig ausgewiesen werden.

Mit dem integrierten Interferenz Kosten Model kann das mögliche Einsparungspotential, sowie die durchschnittlichen Kosten pro Obsoleszenzfall ausgewiesen werden. Das Model unterstützt auch in der Ausweisung der Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit des eigenen Obsoleszenz Management Prozesses.